28. Juli 2014

Zu Besuch bei Familie Adebar

Am Sonntagmorgen trafen sich, trotz der laut Wetterbericht zu erwartenden Temperaturen von über 30°C, gut ausgerüstet mit vielen Getränken 21 Naturliebhaber zur rund 25 km langen Radwanderung „Storchentour“ in Dannefeld. Hier im Ort befindet sich auf dem Schornstein der ehemaligen Molkerei eins der neun Horste, an denen die Storchentour vorbei führt. Die Storchenfamilie mit zwei Jungtieren war wohl gerade auf Futtersuche. Denn nur kurzzeitig lies sich einer dieser schönen Vögel am Nest blicken. 

Vereinsvorsitzender Herr Grothe, der für diese Tour die Führung übernommen hatte, berichtete den Teilnehmern, dass es mit über 80 Jungstörchen im Drömling eher ein durchschnittliches Jahr wird. Endgültige Brutergebnisse stehen aber noch nicht fest. Die Niederschlagsereignisse im Juni haben z.B. zu Verlusten geführt oder wie in Sachau, wo aus vier vermutlich unbefruchteten Eiern keine Jungen schlüpften. Dagegen sind in Mieste die fünf Jungstörche schon ausgeflogen. 

Im Verlauf der Radwanderung durch die reizvolle Landschaft, vorbei an Wiesen und Wäldchen mit Halt an den einzelnen Storchstandorten gab es viel Interessantes zu erfahren. In diesem Jahr kam es verstärkt zu Horstwechsel aber auch zu zahlreichen Partnerwechsel. So blieb der auf der Tour liegende Horst Kabelwiese leer während nach längerer Pause ein Nest in Krügerhorst neu besetzt wurde. Auch in Jeggau gibt es in diesem Jahr wieder Störche wie Teilnehmer berichten konnten. 

Nach einem Abstecher zum Mittellandkanal wo einer der Angler gut gelaunt seinen Fang zeigte – das Abendessen war für ihn damit gesichert - ging es weiter in Richtung Buchhorst. Am ehemaligen Schöpfwerk, das bis 1990 zur Entwässerung des Gebietes diente und durch die geänderte Nutzung des Drömlings seit 2004 Informationsstelle mit Ausstellung ist - wie Herr Stautmann, Mitarbeiter der Naturparkverwaltung, später erläuterte, wurde eine längere Mittagspause mit Suppe, Bockwurst und vielen kalten Getränken eingelegt. 

Über Hopfenhorst und den Köckter Damm mit Halt an der „Biberburg“, einer kleinen Schutzhütte, ging es nach Köckte. Dort erwartete die Radlergruppe im Dorfgemeinschaftshaus zum Abschluss der Tour eine Überraschung. Die Damen der Köckter Gymnastikgruppe hatten fleißig Kuchen gebacken. Aber bevor jeder zu Teller und Gabel griff, zeigten sie den Gästen eine Kostprobe ihres sportlichen Könnens. Wofür es dann auch viel Zuspruch und Applaus gab.

10. Juli 2014

Blasmusik und gute Laune

Egal ob mit dem Fahrrad oder Auto – das Ziel war das „Deutsche Eck“, einer schmalen Landzunge wo Ohre und Friedrichskanal aufeinander treffen. Hier fand nun schon zum 12. Mal das Drömlingskonzert mit dem Musikzug der Miester Feuerwehr statt und lockte auf Einladung des Fremdenverkehrsvereins wieder zahlreiche Besucher zu Musik in die Natur. Für das leibliche Wohl sorgte Familie Steding vom „Wiesencafé“. 

Während die Musiker noch ihre Instrumente aufstellten, nutzen die Gäste die Gelegenheit für Gespräche mit Bekannten und Freunden oder ließen sich vom Grillduft anlocken, um nach den Begrüßungsworten des Vereinsvorsitzenden Otto Grothe einen vergnüglichen Freitagabend zu genießen.

Nach dem zweistündigen Konzert mit Musik von Marsch, Polka, Walzer bis hin zu Heimatlieder und vom Publikum eingeforderter Zugabe erhielten die Musiker als Dank dann auch viel Applaus.

11. Juni 2014

Angrillen unterm Regenschirm

Alles war gut vorbereitet. Aber so ist es eben mit Veranstaltungen im Freien – das Wetter lässt sich nicht organisieren. Doch dadurch ließen sich Veranstalter und Gäste nicht die gute Laune beim Muttertags-Angrillen verderben. Der Grillmeister stand geschützt unter einem großen Regenschirm und zum Essen wurden kurzer Hand einige Tische in den Schleusentempel gestellt. So konnte man sich Gegrilltes und leckeren Kuchen so richtig schmecken lassen. 

Mit dabei war auch wieder Herr Langer von der Naturparkverwaltung mit vielen Informationen über die Tierwelt im Drömling. 

Beim Eintreffen der Kremserwagen mit Gästen vom Reiterhof Röwitz bekam der Grillmeister dann alle Hände voll zu tun, um die Wünsche nach Steaks und Bratwurst zu erfüllen. So viel Geselligkeit lockte auch die Sonne kurzzeitig aus den Regenwolken hervor.

01. Juni 2014

Mit Fahrrad und Fernglas auf Tour

Bei sonnigem Frühlingswetter starteten 25 Naturfreunde zu einer Radwanderung durch den Drömling. Die ca. 32 km lange Brachvogeltour bot den Teilnehmern nicht nur einen Blick auf eine reizvolle Landschaft sondern auch viel Wissenswertes durch Vereinsmitglied Herr H.-G. Benecke, der für diese Tour die Führung übernommen hatte. 

Der Beobachtungsstand am Dreihorst, einem kleinen Waldstück und einer der Haltepunke auf der Tour, bietet einen sehr guten Einblick auf das neu entstandene Vernässungsgebiet „Langer Winkel“. Mittels Klappwehre kann der Wasserstand genau geregelt werden, um so die winterliche Überflutung länger zu halten. Ziel dieser Maßnahme ist es, den weiteren Abbau der Torfschicht entgegen zu wirken, um die Feuchtwiesen als Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Leider war an diesem Tag kein Brachvogel zu beobachten. 

Vorbei am ehemaligen Feldmelkstand, der zu einem Fledermausquartier umgebaut wurde, ging die Fahrt zum Solpker Kiessee. Teilweise als Angelgewässer genutzt, ist er auch Brutplatz und Nahrungsquelle vieler Vogelarten. Nicht nur hier sondern auch am Sachauer Flugplatz, wo eine weitere Pause eingelegt wurde, wusste Herr Benecke viel Interessantes zu berichten. Der Sachauer Flugplatz, in den 30'er Jahren als Notlandeplatz eingerichtet, wurde 1938 zum Militärflugplatz ausgebaut. Im Wald verstreut lassen sich noch heute zahlreiche Überreste der ehemaligen Bauten finden. Der Schießstand dort wird z.B. vom Schützenverein Mieste genutzt. 

An verstreut liegenden Gehöfte der Kolonie Kämeritz vorbei ging es zum Jercheler Heuweg mit seinem Holzturm als Aussichtspunkt. Letzter Haltepunkt dieser Radwandertour war die neu gebaute Fischaufstiegsanlage an der Hoffmannsschleuse, bevor es weiter nach Kämkerhorst zum Informationszentrum der Naturparkverwaltung ging. Hier hatten Vereinsmitglieder schon alles für die sicher hungrigen Teilnehmer vorbereitet.

14. Apr. 2014

Boys'Day im Fremdenverkehrsverein

Den Boys'Day, einem Programm zur Berufsorientierung und Lebensplanung, nutzte der Miester Sekundarschüler Elias Koitek am 27.03.14 für einen erneuten Besuch in der Touristinformation.

Im Gespräch mit zwei ehemaligen Betriebsangehörigen als Zeitzeugen gab es viel Interessantes über das einstige Miester Asbestwerk und den Arbeitsalltag zu erfahren. Schwere körperliche Arbeit - den Asbest per Hand in die Formen pressen und glätten oder mit einem großen Karren die fertigen Teile zum Bahnhof – so der Rückblick auf die ersten Arbeitsjahre um 1956.

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