Fremdenverkehrsverein Mieste


[leaflet-map address=“Mieste, Riesebergstraße 2b“]

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Dannefeld – Buchhorst – Köckte – Dannefeld

Länge ca. 25 km

Empfehlenswert ist zur Zwischenrast im Drömling die Mitnahme eines Picknickkorbes
und einer Decke. Wir starten mit unserer Fahrt in Dannefeld. Hier begegnen wir
gleich zum ersten Mal dem Namensgeber dieser Tour, Storch oder auch Adebar
genannt.

Von April bis August nisten die Störche auf dem Schornstein der ehemaligen
Molkerei mitten im Dorf neben der Kirche. Von Dannefeld aus fahren wir in Richtung
Miesterhorst bis zum Abzweig nach Buchhorst, wohin wir abbiegen. Bevor wir den
Friedrichskanal erreichen, sehen wir rechter und linker Hand je ein Gehöft. Das linke,
Kabelwiese, ist verlassen; nur die Störche nisten noch auf dem Schornstein der
Stallungen. Der Weg führt uns durch eine weite Wiesen- und Dammkulturlandschaft.
Wir überqueren den Friedrichskanal und kreuzen damit die Bibertour. Von hier an
reihen sich die Gehöfte von Kahnstieg und Bleuenhorst wie an einer Perlenkette.

Hinter dem Wilhelmkanal steht rechts auf einer Wiese ein Holzmast, der von
Störchen zum Domizil erkoren wurde. Der weitere Weg folgt der Straße über die
Ohre; scharf rechts herum geht es nach Buchhorst, dem nächsten Etappenziel. In
Buchhorst finden wir das Storchennest auf der Feuerwehr. Die hiesige Gaststätte
Pub´n satt ist sehr zu empfehlen. Sie bietet einen Biergarten, Kegelbahn und eine
gute regionale Küche. Gegenüber befindet sich ein Parkplatz, so daß die Tour auch
gut hier gestartet werden kann. Kinder sind auf dem neu gestalteten großzügigen
Spielplatz immer willkommen.

An der Gaststätte biegen wir ab in Richtung Röwitz bis zur Infostelle der
Naturparkverwaltung am Schöpfwerk Buchhorst. Im Schöpfwerksgebäude befindet
sich eine kleine aber sehenswerte Ausstellung zur Fauna und Flora des Drömlings.
Um telefonische Anmeldung wird gebeten. In den Außenanlagen kann man an
überdachten Sitzgruppen Platz nehmen und rasten. Auch Fahrräder verleihen die
Mitarbeiter der Naturparkverwaltung.

Von hier aus fahren wir zurück zur Ohre und biegen ohne sie zu überqueren links
ab. Dem stillen Flüsschen folgen wir bis zum Köckter Damm (befestigte Straße).
Auch hier wechseln wir nicht die Ohreseite, sondern biegen nach links ab in Richtung
Köckte. Nach etwa 500 Metern finden wir ein Storchennest links der Straße auf
einem Silo.

Bevor wir ins nächste Wäldchen fahren, kommen wir am erfolgreichsten
Storchennest des Drömlings vorbei. Normalerweise werden hier jedes Jahr drei bis
vier Junge aufgezogen.

Wir folgen der Straße und queren Friedrichskanal und Flötgraben. Rechter Hand
wurde am 03.03.2003 den Störchen ein neuer Horst angeboten. Vielleicht hat er in
der Zwischenzeit Bewohner gefunden.

Weiter geht es auf der Pflasterstraße nach Köckte, wo uns auf der alten Molkerei
und Mühle der nächste Storchenhorst begegnet. Hier biegt man vor der großen
Stallanlage auf den Feldweg ab, der uns zum Ausgangspunkt unserer Fahrt, nach
Dannefeld führt.

Wenn man die Tour andersherum fährt, kann man eine landschaftlich sehr reizvolle
und autofreie Alternative für das letzte Stück nach Dannefeld wählen. In der Karte ist
der Weg eingezeichnet. Das nebenstehende Bild zeigt den Abzweig von der Straße.

Wir hoffen, dass Ihnen dieses Faltblatt eine schöne Zeit bei uns beschert. Vielleicht
ist auch für Sie ein solcher Anblick ein beeindruckender Abschluss dieser Tour.

Anmerkung:

Die Wege befinden sich in unterschiedlichem Ausbauzustand. In Teilabschnitten ist
das Befahren nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Die intakte und kaum
zersiedelte Natur sollte dafür entschädigen.